Minimalistische Innenarchitektur - Konzept & Planung - Martina Velmeden

Es geht nicht nur darum, wie Räume aussehen. Entscheidend ist, wie sie sich anfühlen.

Diese Frage begleitet mich schon mein ganzes Leben:

Was brauchen wir, um uns in Räumen wirklich wohlzufühlen?

Ich bin Martina Velmeden - studierte Interior Designerin. In meinem Atelier gestalte ich zeitlos minimalistische Räume, die sich gut anfühlen.

Bekannt aus diesen Top Medien

ÜBER MICH

Räume beeinflussen, wie wir uns fühlen

Viele Räume sind gestaltet – aber nicht für die Menschen, die darin wohnen, arbeiten oder sich darin aufhalten.

Das erlebe ich nicht nur in Wohnungen und Häusern von Familien, sondern auch in Praxen, Kosmetikinstituten oder Kliniken. Häufig entstehen Räume nebenbei: Möbel werden schnell zusammengestellt, Materialien nach Verfügbarkeit ausgewählt oder Wartebereiche mit ausrangierten Stühlen eingerichtet.

Oder sie orientieren sich an Inspirationen und Trends, die schablonenartig übernommen werden – ohne wirklich zu den Menschen zu passen, die den Raum nutzen.

Die Räume erfüllen ihren Zweck, doch selten werden sie wirklich aus der Perspektive der Menschen gestaltet, die sich dort aufhalten: Bewohner, Patienten, Mitarbeiter oder Gäste.

Dabei haben Räume einen viel stärkeren Einfluss auf unser Wohlbefinden, als wir oft wahrnehmen. Sie wirken auf unsere Stimmung, unser Nervensystem und unser Gefühl von Ruhe oder Anspannung. In Praxen oder Kliniken können Räume sogar Teil der Behandlung oder Therapie sein. In einem Zuhause prägen sie unser Leben.

Deshalb beginnt für mich jede Planung mit einer einfachen Frage: Was brauchen die Menschen, die sich hier aufhalten, wirklich?

Wir verbringen 90% unseres Lebens in Innenräumen.
Unsere Umgebung beeinflusst, wie wir uns fühlen – mehr als uns oft bewusst ist.

Erstgespräch für: Innenarchitektur, Interior Design, Einrichtungsberatung

Ich bin Martina. Mein erstes Projekt war mein Kinderzimmer. Da war ich elf.

Mein Kinderzimmer war typisch 70er Jahre. Grellorange-gelb-rot gemusterte Tapeten. Ockergelbe Möbel. Geblümtes. Gestreiftes. Und davon reichlich. Meine Eltern hatten es gut gemeint, doch das Zimmer hatte nichts mit mir zu tun. Es fühlte sich an wie ein kratziger Wollpulli.

Was damals keiner wusste – ich auch nicht: Dass ich hochsensibel bin. Das habe ich erst vor zehn Jahren herausgefunden. Kein Wunder, dass ich nach einem langen Schultag eine reizarme Umgebung gebraucht habe. 

Meine Mutter nannte mich „Prinzessin auf der Erbse“. Ich kannte das Märchen. Verstand aber nicht, was sie mir sagen wollte. Nur so viel: Ich war anders und sollte mich anpassen. Also war ich brav und quetschte mich in Schablonen und in meine Tweedhosen.

Bis ich mit elf Jahren einfach meinen Kopf durchsetzte: Ich strich die gemusterten Tapeten in einem selbstgemischten Sandton über. Baute ein Regal aus Ziegelsteinen und weißen Holzplatten – so lang wie die ganze Wand. Hängte Reispapierleuchten in Wolkenform auf. Und meine Oma nähte mir Vorhänge aus naturfarbenem Nesselstoff. Endlich. Ich konnte aufatmen. Meine Kameraden fanden es so cool und holten sich Tipps für ihre eigenen Zimmer.

Ich ahnte damals nicht, dass ich mal Innenarchitektur studieren würde. Was ich aber gespürt habe: Ich brauche Räume, die ruhig sind. Klar. Reduziert. Ich kannte das Wort Minimalismus nicht. Aber ich kannte dieses Bedürfnis nach weniger und nach Dingen, die sich richtig anfühlen. Der Zeitgeist war ein anderer. Bunt. Laut. Voll. Und ich wollte das Gegenteil.


Erst viel später bin ich auf das Design von
Jil Sander und Eileen Gray gestoßen. Und plötzlich war da dieser Gedanke: Ich bin nicht alleine. Da sind noch andere Menschen, die genauso ticken wie ich. Die ruhige Räume brauchen mit weniger drin. 


Doch es sollte noch ein paar Jahre dauern, bis ich das zum Beruf machte. Denn erst mal musste ich mir die Welt ansehen.

ÜBER MICH

Was ich auf Reisen über Räume gelernt habe

Nach dem Abi wollte ich raus in die Welt. Erst lebte und arbeitete ich in Manchester, dann wurde ich Flugbegleiterin auf Mittel- und Langstrecke bei Lufthansa. Ich, als hochsensibler Mensch, oft 15 Stunden auf engstem Raum mit mehreren Hundert Menschen. Mehrmals die Woche Zeitverschiebung, Klimawechsel, Nachtarbeit. Was mich nicht davon abgehalten hat: Denn ich wollte die Welt sehen und liebte es, jede Woche neue Menschen und Kulturen kennenzulernen. Im Ergebnis:

126 Länder. 35 Reisetagebücher. Unzählige Erlebnisse. Unvergessliche Jahre.

Ich merkte schnell: Das Wichtigste bei dieser Arbeit ist Energie zu haben. Gut schlafen. Mich erholen können – und zwar in dem Hotelzimmer, das ich mit Jetlag betrete. Manchmal ein altes Hotel in Chicago, wenige Meter von der knatternden Hochbahn entfernt. Manchmal ein Maharadscha-Palast in Indien. Ich übernachtete in rund 3.000 Zimmern und spürte genau, welche Räume mich da unterstützten und welche nicht.

Mein Fazit? Die wenigsten Hotelzimmer sind wirklich für Menschen gemacht, die sich nach einem Nachtflug erholen müssen. In Japan waren die Zimmer oft die besten: minimalistisch und trotzdem warm und behaglich: Shoji-Paneele, die das Tageslicht sanft ausblendeten. Hochwertige helle Bettwäsche. Ein Holztablett mit grünem Tee und heißem Wasser. Kein visueller Reiz. Alles wesentlich, nichts Überflüssiges. So konnte ich mich erholen.


Kam ich vom Flug zurück, war mein eigenes Zuhause meine Ladestation. Das lehrte mich: Zuhause ist nicht einfach ein Ort. Es ist unsere wichtigste Energiequelle. Und 60 % unseres Lebens verbringen wir dort.

Meine Geheimtipps: Inspirationen für Slow Places von meinen Reisen

Wie aus einer Idee mein Einrichtungslabel lineaRIVA entstand

Als ich die Kinderzimmer meiner beiden Söhne gestaltete, fand ich nicht das, was ich suchte. Also entwarf ich die Möbel und die Bettwäsche gleich mit und ließ sie als Einzelstücke fertigen. Als immer mehr fragten: „Woher ist das?“ „Wo kann man das kaufen?“entstand lineaRIVA mein Einrichtungslabel und eine kuratierte Kollektion für entschleunigtes Wohnen. Schon wenige Wochen nach Gründung widmeten mir zahlreiche Magazine mehrere Seiten, u.a. Schöner Wohnen, Häuser, Elle decoration, Myself und Homes&Gardens.

 

Ich entwarf die gesamte Kollektion selbst – von der Cappuccinotasse bis zum Schrank. Alles aus natürlichen Materialien und von familiengeführten Handwerksbetrieben weltweit gefertigt. Ich hatte einen der ersten Online-Shops für Wohnen in Deutschland. Damals sagte man mir: „Online verkaufen? Das geht nur mit Büchern.“ Na ja. So naiv ging ich nicht dran. Ich hatte während der Fliegerei bereits BWL studiert und traute mir die Gründung zu. Irgendwann hatte ich neun Mitarbeiterinnen und 30 000 Kunden, darunter auch Hotels auf Mallorca.

 

Doch dann kam der Moment, der alles verändert. Eine Bekannte betritt meinen Showroom. Sie sucht ein Sofa für ihr neues Haus. Sie gibt zu, dass sie eigentlich ein Konzept braucht und nicht nur neue Sitzgelegenheiten. Nach eineinhalb Stunden hatte sie ihr Sofa. Und nebenbei auch ein Konzept. Kurz später erzählte ich einer Freundin davon. Sie schaute mich an und sagte: „Weißt du, wie deine Augen gerade leuchten? Du solltest dich mal sehen!“

 

Ich ahnte: Das isses. Das will ich machen. Nicht ein Hochregallager managen. Nicht Container um sechs Uhr morgens löschen. Ich wollte diese Augenblicke erzeugen, wo jemand spürt: „Jetzt wird es rund. Das fühlt sich gut an.“ Noch bevor ich lineaRIVA beendete, studierte ich Innenarchitektur. Eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Seitdem fokussiere ich mich auf die Planung von warmen, minimalistischen Innenräumen, in denen sich das Leben gut anfühlt. Und wenn ich abends ein erleuchtetes Haus sehe, in dem Menschen zusammensitzen und lachen, denke: Genau das ist es, wofür ich morgens aufstehe.

lineaRIVA - Ex-Einrichtungslabel Martina Velmeden

Wie ich heute arbeite

Ich arbeite mit meinem Konzept Sensory Wellbeing Design© – einer ganzheitlichen Methode, die Sensorik, Funktion und Gestaltung verbindet. Nicht Deko. Nicht Trends. Sondern Räume, die auf dein Wohlbefinden, deine Sinne und dein Nervensystem einzahlen. Räume, die Menschen ins Gleichgewicht bringen, statt sie noch mehr mit Reizen zu fluten.

Den schon als Kind – lange bevor ich es fachlich begreife – sehe ich Räume im Zusammenhang mit Wellbeing: Umgebungen, in denen wir uns aufhalten, sind für unsere Lebensqualität so wichtig wie gesunde Ernährung, Schlaf und Bewegung.

Mein Atelier ist bei Heidelberg. Für Private Wohnräume, Kosmetikinstitute, Praxen und Klinikräume.
Ich arbeite im Rhein-Neckar-Kreis, deutschlandweit, in Österreich und der Schweiz und online.

 

Zwei Auszeichnungen im Bereich Innenarchitektur, über die ich mich sehr gefreut habe

Wie es ist, mit mir zu arbeiten

Wie ich Innenarchitektur verstehe

ÜBER MICH

MEINE WERTE

EMPATHIE

Empathie ist mein Schlüssel, um Räume zu gestalten, in denen sich Menschen wohlfühlen. Ob Zuhause, Teehäuser, Kosmetikstudios oder Klinikräume. Funktion und Ästhetik allein reichen mir nicht: Ich schaffe Atmosphären, die einladend und beruhigend sind.

HUMOR

Kein Tag ohne Lachen – echt jetzt! Ich liebe es, wenn Menschen sich nicht zu ernst nehmen. Privat wie beruflich gestalte ich Situationen so, dass sich alle wohlfühlen – und lache dabei auch gerne über mich selbst.

ÄSTHETIK

Seit Kindheit liebe ich schlichtes Design und reduzierte Räume mit Wärme. Weniger ist mehr. Statt Deko: Wiesenblumen, Alltagsgegenstände aus Asien oder eine edle Seife von Aēsop®.

Wenn du spürst, dass dein Raum sich nicht richtig anfühlt, lass uns darüber sprechen.

 

©Martina Velmeden 2025

 

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